Die Kommission Pädagogik der frühen Kindheit der Deutschen Gesellschaft für Erziehungswissenschaft, die Bundesarbeitsgemeinschaft Bildung und Erziehung in der Kindheit e.V., der Studiengangstag Pädagogik der Kindheit, das Bundesnetzwerk Fortbildung und Beratung in der Frühpädagogik e.V. haben dazu nun gemeinsam Stellung bezogen. Im Fazit heiß es:
„Wie der Aufruf die aktuelle Kita-Pädagogik und das pädagogische Handeln der Fachkräfte beschreibt, betrachten wir als eine pauschale und nicht gerechtfertigte Verurteilung von pädagogischen Fachkräften und pädagogischer Kita-Praxis, die von nicht belegten Unterstellungen geprägt ist. Selbstverständlich bleibt es gleichzeitig die kontinuierliche Aufgabe jeglicher Pädagogik als Forschung und Praxis, die Qualität der pädagogischen Arbeit weiterzuentwickeln und zu verbessern. Jedoch sind die im Aufruf formulierten Aussagen pauschale Behauptungen, die aktuellen Forschungsergebnissen widersprechen, die Kita-Praxis in ihrer Vielfalt und großen Kraftanstrengung für eine gute Qualität nicht angemessen spiegeln und würdigen und den fachlichen Diskurs unzureichend wiedergeben.“
Für eine vertiefte Auseinandersetzung mit den einzelnen Kritikpunkten lesen Sie bitte auch die ausführliche Stellungnahme, an deren Ende Sie auch aktuelle wissenschaftliche, fundierte, evidenzbasierte Literaturangaben finden.
