Die Ergebnisse zeigen erhebliche Unterschiede zwischen den Ländern, insbesondere beim Fachkraftbegriff, bei Quereinstiegswegen und bei den Anforderungen an Leitungsfunktionen: Während einige Bundesländer Qualifikationsanforderungen präzisieren, erweitern andere die anerkannten Berufsgruppen oder flexibilisieren den Zugang erheblich. Dadurch entsteht eine widersprüchliche Dynamik von Ausdifferenzierung und Entgrenzung, die professionspolitisch als Tendenz zur De-Professionalisierung bewertet werden kann.
