Frühjahrstagung der BAG-BEK e.V. in Vechta

„Baustelle Kita – Zwischen Personalnotstand und Systementwicklung“

Sehr geehrte BAG-BEK-Mitglieder, sehr geehrte Damen und Herren,

die Bundesarbeitsgemeinschaft Bildung und Erziehung in der Kindheit e.V. möchte Sie herzlich zur Frühjahrstagung an die Universität Vechta einladen! Gastgeberin ist diesmal Professorin Anke König mit dem Thema Personalentwicklung. Das Thema wird einerseits durch einen Vortrag durch Anke König beleuchtet, aber auch durch Berichte aus den Bundesländern über die neuesten Entwicklungen. Zudem werden wir auch noch einmal die Ergebnisse der Zukunftskonferenz aufgreifen und hier weiterarbeiten. Weitere Details entnehmen Sie bitte dem Programm und unserer Webseite.

Die Tagung findet am 5. und 6. März 2020 an der Universität Vechta statt. Ein Übernachtungskontingent wurde im Hotel ibis style reserviert und ist bis zum 19. Februar abrufbar. Traditionell wird am Abend des ersten Tagungstages ein gemeinsames Abendessen angeboten, um zu netzwerken oder einfach den Tag ausklingen zu lassen. Diese Anmeldung ist diesmal verbindlich, da wir es nur wenige Lokalitäten in Vechta gibt, die sich hierfür eignen. Wir würden uns freuen, wenn Sie dabei wären!

Wir hoffen auf zahlreiche Anmeldungen (Link s.u.) und Sie am 5. März in Vechta begrüßen zu dürfen!

Hier finden Sie das Programm der Tagung in Vechta.

Lage- und Anfahrtspläne finden Sie direkt auf der Seite der Uni Vechta.
Die Tagung findet im R-Gebäude, Driverstraße 23, statt!

Wir bitten um rechtzeitige Anmeldung auf der Anmeldeseite.

Kontakt für die Hotelreservierung:
Ansprechpartnerin Anneke Westermann
ibis Styles Vechta
An der Gräfte 37 · 49377 Vechta · Deutschland
T +49 (0) 4441 97410 - 0
hb0v1@accor.com
Stichwort: BAG-BEK

Mit herzlichen Grüßen, Ihr Vorstand der BAG-BEK e.V.

(Tina Friederich, Susanne Viernickel, Elke Alsago, Rahel Dreyer, Petra Strehmel, Karsten Herrmann und Friderike Pankoke sowie das Support Team Anna Jochums, Eleonore Hart-Grötsch und Maria Korte)

Kooperativer Fachtag „Qualität ganztägiger Bildung für Kinder in Hort und Ganztagsschule“

Angebote ganztägiger Bildung, Erziehung und Betreuung für Kinder im Grundschulalter gibt es gegenwärtig unter diversen Begriffen wie Hort, Schulkindbetreuung, Mittagsband, Tagesheim, offene Ganztagsschule etc. Zum Jahr 2025 soll ein subjektiver Rechtsanspruch auf ganztägige Bildung und Betreuung für jedes Kind im Grundschulalter geschaffen werden. Unabhängig von Namen und äußerer Form der einzelnen Einrichtung, sind dort Kinder mit ihren Grundbedürfnissen und entwicklungs-spezifischen Bedürfnissen, Themen und Interessen. Wie können die Angebote ganztägiger Bildung und Betreuung den Kindern gerecht werden? Wie muss die Qualität der Einrichtungen dafür beschaffen sein? Zu spezifischen Themen werden dazu fachliche Grundlagen und praktische Impulse vorgestellt und mit den Teilnehmenden erörtert. In der gemeinsamen Diskussion können Aspekte vertieft und neue Aspekte betrachtet werden.

Mit diesem Fachtag wollen sich erstmals zwei Verbände begegnen:

Die Bundesarbeitsgemeinschaft Bildung und Erziehung in der Kindheit e.V. (BAG‐BEK) als ein Netzwerk von Akteurinnen und Akteuren sowie Institutionen aus Praxis, Wissenschaft, Aus- und Weiterbildung, Fachverbände, Politik und Verwaltung des Systems der Kindertagesbetreuung und der Ganztagsschulverband e.V. als bundesweit agierender Interessenvertreter mit den Aufgaben der Förderung und Entwicklung von Ganztagsschulen.

Zeit: Mittwoch, 25.03.2020, 10:00 bis 13:00 Uhr
Veranstaltungsort: Internationales Congresscenter (ICS) C5.3. Landesmesse Stuttgart GmbH, Messepiazza 1, 70629 Stuttgart
Teilnahmebeitrag: EUR 35,00 (inkl. ÖPNV-Ticket, Eintritt zur Didacta, Getränken und kleinem Imbiss)
Anmeldeschluss: 10.03.2020

Anmeldung: Bitte melden Sie sich auf der Seite Anmeldung Fachtag Didacta 2020 an. Dort finden Sie auch noch einmal die Einladung mit Programm, Abstracts und Anreiseinformationen (oder auch direkt HIER).

Hinweise: Eine kostenfreie Stornierung ist bis zum 10.03.2020 möglich. Danach können wir leider den Teilnahmebetrag nicht mehr erstatten. Bitte beachten Sie, dass wir aufgrund der Raumgröße lediglich maximal 100 Anmeldungen annehmen können. Wollen Sie Papier sparen, finden Sie alle Details in der „Messe App“ der Messe Stuttgart.

Die BAG-BEK e.V. hat einen neuen Vorstand

 

Liebe Mitglieder, sehr geehrte Damen und Herren,

bei der Mitgliederversammlung der BAG-BEK in Kassel am 15. November 2019 wurde ein neuer Vorstand für die nächsten zwei Jahre gewählt:

 

Prof. Dr. Tina Friederich (Vorsitzende)

Prof. Dr. Susanne Viernickel (stellvertretende Vorsitzende)

Prof. Dr. Rahel Dreyer (stellvertretende Vorsitzende)

Dr. Elke Alsago  (Vorstandsmitglied)

Prof. Dr. Petra Strehmel (Vorstandsmitglied)

Friderike Pankoke (Vorstandsmitglied)

Dr. Karsten Herrmann (Vorstandsmitglied)

 

Wir danken den Mitgliedern für Ihr Vertrauen und freuen uns auf eine (weitere) gute Zusammenarbeit!

Ihr Vorstand der BAG-BEK e.V.

Die Zukunftstagung der BAG-BEK in Kassel

Erste Einblicke, Eindrücke und Ergebnisse der Zukunftstagung:

KiTa 2025: "Weiter so? Oder ganz anders?" von Karsten Herrmann (nifbe)

Stellungnahme der AG Berufspolitik zu den aktuellen Bestrebungen der KMK

Die AG Berufspolitik der BAG-BEK e.V. nimmt Stellung zu einem vom Ausschuss für Berufliche Bildung (ABBi) der  Kultusministerkonferenz (KMK) vorgelegten Gesamtkonzept zur Qualifizierung frühpädagogischer Fachkräfte. Die Stellungnahme finden Sie hier.
Der Deutsche Berufsverband für Kindheitspädagogik e.V. (DeBeKi) unterstützt die Stellungnahme.

AG Fachberatung veröffentlicht Selbstverständnis von Fachberatung

Die bundesweite AG Fachberatung, der BAG-BEK, in der Fachberater*innen aus allen Bundesländern trägerübergreifend gemeinsam mit Forscherinnen, Vernetzungskoordinatorinnen und Gewerkschafterinnen arbeiten, hat sich zur Aufgabe gemacht, die Professionalisierung der Fachberatung voranzutreiben. Ein wichtiger Baustein dazu ist  die Verständigung über das Selbstverständnis von Fachberatung, und die professionelle Identität von Fachberater*innen. Ergebnis des Erarbeitungsprozesses mit zahlreichen Treffen der AG und großen Diskussionsveranstaltungen mit insgesamt rund 500 Fachberater*innen ist das Papier "Selbstverständnis von Fachberatung - Beitrag zur ethischen und sozialpädagogischen Fundierung der Fachberatung im System der Erziehung, Bildung und Betreuung von Kindern".

Es formuliert das gemeinsame Verständnis der Fachberaterinnen von der  Aufgabe Fachberatung und ihre Ansprüche an das fachberaterliche Handeln als professionelle Tätigkeit, unabhängig davon ob die Fachberaterin für Kindertageseinrichtungen oder der Fachberater für Tagespflege zuständig ist oder ob Fachberatung für bestimmte Themengebiete wie Sprache, Inklusion oder Religionspädagogik durch die Stellenbeschreibung vorgesehen ist. Das Selbstverständnis von Fachberatung als sozialpädagogischem Handeln, wird auch in Abgrenzung zu anderen Aufgaben, wie z.B. Dienst ? und Fachaufsicht, Controlling formuliert. Es fördert die Identifikation der Berufsgruppe, dient der Entwicklung von Sprachfähigkeit über das eigene professionelle Tun, ermöglicht die Reflexion und Erschließung von Wissensbeständen. Es fordert heraus, neues Wissen zu entwickeln und bildet damit die Basis für eine fundierte Auseinandersetzung um Rahmenbedingungen,  strukturelle Verortung von Fachberatung und Qualifizierung von Fachberater*innen.

Die Bundesarbeitsgemeinschaft Bildung und Erziehung in der Kindheit e.V. trauert um Dr. Michael Wünsche

Dr. Michael Wünsche, Diplom-Sozialpädagoge, war seit vielen Jahren im Feld der frühkindlichen Bildung, Erziehung und Entwicklung aktiv. Auf den verschiedenen Etappen seines beruflichen Schaffens – u.a. als Kita-Leiter, Geschäftsführer, freiberuflicher Referent, Fachberater, Wissenschaftlicher Mitarbeiter und zuletzt als Vertretungsprofessor an der PH Freiburg –  setzte er sich engagiert und mit hohem Sachverstand für ein gutes Aufwachsen von Kindern in unserer Gesellschaft ein. Zu seinen Themenschwerpunkten zählten u.a. Qualitätsentwicklung, Sozialraumorientierung, Beobachtungsverfahren und pädagogische Konzepte.

Gemeinsamkeiten zu sehen und Verbindungen zu schaffen war Michael Wünsche ein großes Anliegen: zwischen Menschen, zwischen unterschiedlichen Gruppierungen, zwischen Theorie und Praxis und über nationale Grenzen hinweg. Im Diskurs klug und konsequent argumentierend, waren Begegnungen mit ihm auch stets geprägt durch seine unkomplizierte und warmherzige Art.

Mit all diesen Erfahrungen im Hintergrund bereicherte Michael Wünsche auch die BAG-BEK e.V.

Am 12. September 2019 ist Michael Wünsche verstorben. Wir werden ihn als aktiv wirkendes Mitglied und wunderbaren Menschen in Erinnerung behalten. Unsere Anteilnahme gilt in dieser schweren Zeit Michael Wünsches Ehefrau und seiner Familie.

Der Vorstand der Bundesarbeitsgemeinschaft Bildung und Erziehung in der Kindheit e.V.

Gemeinsame Fachtagung zur Zukunft der Fachberatung in Kassel

Liebe BAG-BEK Mitglieder, liebe Interessierte,

unter dem Titel "Zukunft Fachberatung" wurden auf einer zweitägigen Fachtagung in Kassel von rund 140 Teilnehmer*innen aus allen 16 Bundesländern das professionelle Selbstverständnis von Fachberatung sowie Strategien der bundesweiten Vernetzung, Organisation und "Selbstermächtigung" diskutiert. Grundlage dafür bildete ein von der AG Fachberatung der BAG BEK in einem langen Beteiligungsprozess entwickeltes Fundierungspapier zum "Selbstverständnis von Fachberatung". Die Tagung wurde gemeinsam von der BAG BEK, dem Deutschen Verein, nifbe und ver.di ausgerichtet. Weitere Informationen finden Sie hier.

Mit besten Grüßen für die AG Fachberatung

Elke Alsago

Die BAG-BEK hat ein neues Logo

Liebe Mitglieder der BAG-BEK, sehr geehrte Damen und Herren,

die BAG-BEK hat ein neues Logo! Wir haben mit einer Münchner Firma für Grafikdesign unter Beteiligung von einem unserer (altersmäßig) jüngsten Mitglieder überlegt, was unsere Bundesarbeitsgemeinschaft Bildung und Erziehung in der Kindheit darstellt. Das Ergebnis symbolisiert einen Tisch, an dem wir über die Anliegen von Kindern und Familien und die Weiterentwicklung des Systems der Kindertagesbetreuung diskutieren, dabei wird mit den Buchstaben kreativ gespielt.

Mit den besten Grüßen

Ihr Vorstand der BAG-BEK e. V.                                                                     

Stellungnahme der BAG-BEK zum Entwurf des KiQuEG / Gute-Kita-Gesetz

Der BAG-BEK Vorstand hat Stellungnahme bezogen zum Gesetz zur Weiterentwicklung der Kindertagesbetreuung (KiQuEG, genannt Gute-Kita-Gesetz) und sich an dem Verbändegespräch im Familienministerium beteiligt. Der Vorstand plädiert weiterhin für eine deutliche Verbesserung der Fachkraft-Kind-Relation, die Stärkung der Kita-Leitung und die qualifizierte Aus-, Fort- und Weiterbildung der pädagogischen Fachkräfte unter Berücksichtigung der wissenschaftlichen Standards in allen Bundesländern. Die ausführliche Stellungnahme finden Sie hier sowie den Gesetzentwurf der Bundesregierung zur Weiterentwicklung der Qualität und zur Teilhabe in der Kindertagesbetreuung.

Positionspapier der BAG BEK e.V. / AG Fachberatung zum Prozess der bundesweiten Qualitätsentwicklung in der Bildung, Erziehung und Betreuung von Kindern

Die AG Fachberatung der BAG-BEK e.V. sieht nach wie vor die Fachberatung in dem bundesweiten Qualitätsentwicklungsprozess nicht ihrer Bedeutung gemäß abgebildet. Eine erneute Stellungnahme der AG soll Bund, Länder und Träger darauf hinweisen, dass gut ausgestattete Fachberatung im gesamten System der Kindertagesbetreuung eine Schlüsselfunktion zur Qualität in Kindertageseinrichtungen einnimmt. Die Stellungnahme wurde persönlich am 27.03.2018 im BMFSFJ an die AG "Frühe Bildung weiterentwickeln und Finanzierung sicherstellen" (eingesetzt durch die JFMK) übergeben.

Das vollständige Positionspapier finden Sie hier.

Positionspapier der BAG BEK e.V. zur Fachkräftegewinnung und Qualitätsentwicklung in Kitas

Die BAG BEK begrüßt die Entwicklungen des quantitativen und qualitativen Ausbaus in der Kinder- und Jugendhilfe, insbesondere im Bereich der Erziehung, Bildung und Betreuung im Sinne des § 22 SGB VIII. Diese sind eine wesentliche Grundlage für jede gesellschaftliche Weiterentwicklung der Lebensqualität von Kindern und
Familien und der Wirtschaft. Das Positionspapier hat die Absicht, die notwendige Diskussion um die Trias Fachkräftebedarf – Aus- und Weiterbildung – Qualität in Einrichtungen der Bildung und Erziehung in der Kindheit verantwortungsvoll mitzugestalten:

Keine Qualität ohne Qualifizierung des Personals!

Die BAG BEK weist nachdrücklich auf die Gefahr einer Deprofessionalisierung hin. Mit dieser Position schließen wir uns dem Frankfurter Appell der Bundesarbeitsgemeinschaft öffentlicher und freier Ausbildungsstätten für Erzieherinnen und Erzieher (BöfAE) an, den der Bundesverband evangelischer Ausbildungsstätten für Sozialpädagogik (BeA) und die Bundesarbeitsgemeinschaft kath. Ausbildungsstätten für Erzieherinnen und Erzieher (BAG KAE) ebenfalls unterzeichnet haben. Darüber hinaus verweisen wir auf den Aufruf „Qualitätsstandards in der frühen Erziehung, Bildung und Betreuung jetzt angleichen, dauerhaft verbessern und finanziell sichern“, der bisher von über 130 Wissenschaftler*innen unterzeichnet wurde (s. u.).

Wir fordern die politisch Verantwortlichen auf Landes- und Bundesebene auf:
Alle Entwicklungen im Berufsbildungs- und Hochschulsystem sind in einem partizipativ-öffentlichen Prozess auszugestalten, denn gemeinsam tragen wir die Verantwortung für die nachfolgenden Generationen!

Dazu gehören:

1.  Sicherstellung des Fachkräftegebots nach § 72 SGB VIII
2.  Erhalt der Standards für die Erzieher*innenausbildung auf DQR Niveau 6
3.  Steigerung der Attraktivität des Berufs durch Verbesserung der Arbeitsbedingungen
4.  Steigerung der Attraktivität des Berufs durch Verbesserung der Ausbildungs- und
     Studienbedingungen
5.  Steigerung der Ausbildungs- und Studienkapazitäten
6.  Grundlegende Verbesserung der Rahmenbedingungen für den Ausbildungsort Kita
7.  Schaffung eines durchlässigen Qualifizierungssystems mit Entwicklungsmöglichkeiten
8.  Zusammenarbeit mit Wissenschaft und Forschung
 

Das vollständige Positionspapier finden Sie hier.

 

Wir freuen uns über die Unterstützung des Positionspapiers vom Vorstand des Pestalozzi-Fröbel-Verbandes e. V., vom Netzwerk Fortbildung: Kinder bis drei, vom Vorstand der PdfK-Kommission Pädagogik der frühen Kindheit und vom DGB-Bundesvorstand.

 

Der Vorstand der BAG BEK e.V.

Petra Strehmel, Susanne Viernickel, Elke Alsago, Eleonore Hartl-Groetsch, Rahel Dreyer, Anna Jochums und Maria Korte

Die Sprecher der AG Berufspolitik der BAG BEK e.V.

Rahel Dreyer und Jannes Boekhoff

 

Weitere Informationen und Stellungnahmen zu den Themen:

Frankfurter Appell der Bundesarbeitsgemeinschaft öffentlicher und freier Ausbildungsstätten für Erzieherinnen und Erzieher (BöfAE)

Aufruf „Qualitätsstandards in der frühen Erziehung, Bildung und Betreuung jetzt angleichen, dauerhaft verbessern und finanziell sichern“ der Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler

Die Vergessenen in real existierenden Kita-Welten von Stefan Sell

Über 100 Wissenschaftler_innen unterstützen bislang den Aufruf zu Qualitätsstandards in Kitas und Kindertagespflege

Die Resonanz auf den Aufruf war bis jetzt sehr groß: Über 100 Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler unterstützen die Forderung ein Bundesgesetz zur Verbesserung der Qualität in Kita und Kindertagespflege auf den Weg zu bringen (Pressemitteilung vom 28.08.2017, s. unten).

Im Folgenden finden Sie den Aufruf mit dem aktuellen Stand aller Unterzeichnenden sowie eine Auswahl der Resonanz aus der Öffentlichkeit:

Aufruf mit allen Unterzeichnenden

Auszug aus der Presseschau:


Wenn Sie als Wissenschaftler_innen dem Aufruf noch anschließen möchten, melden sich gerne bei Anna Jochums (Support-Team BAG BEK e.V.: office(at)bag-bek.de) mit folgenden Angaben:

Ich unterstütze den Aufruf und bin einverstanden, dass mein voller Name mit Titel: ____________________________ und folgender Institution: _____________________________ (hier bitte nur EINE Institution / Organisation benennen, für die Sie als Unterzeichnende stehen, entweder Universität oder Hochschule ODER eine andere Organisation) als Unterzeichnende/r erscheint.

 

 

 

 

Pressemitteilung 28.08.2017: Professor_innen fordern Gesetz zur Qualität in der Kindertagesbetreuung

Mehr als 50 Professorinnen und Professoren aus den Bereichen frühkindliche Entwicklung, Bildung und Erziehung fordern die Bundesregierung auf, ein Gesetz zur Verbesserung der Qualität in Kita und Kindertagespflege auf den Weg zu bringen.

„Um allen Kindern unabhängig von Herkunft und Wohnort gleiche Chancen zu ermöglichen, muss jede künftige Bundesregierung sicherstellen, dass auch in finanzschwachen Regionen ein bedarfsgerechter quantitativer und qualitativer Ausbau von Kindertageseinrichtungen und der Kindertagespflege ermöglicht wird.“, heißt es in dem Aufruf. „Es sollte dabei sichergestellt werden, dass die Mittel tatsächlich in der Kindertagesbetreuung und bei den Kindern ankommen.“

Initiiert wurde der Aufruf von Prof. Dr. Susanne Viernickel, Professorin für Frühpädagogik an der Universität Leipzig, Prof. Dr. Rahel Dreyer, stellvertr. Vorsitzende der Bundesarbeitsgemeinschaft Bildung und Erziehung in der Kindheit (BAG BEK) e.V. und Prof. Dr. Irene Dittrich, Sprecherin des Studiengangstags Pädagogik der Kindheit, welche damit die Initiative des Bündnisses für ein Bundesqualitätsgesetz von AWO, DCV/KTK und GEW unterstützen.
„Quantität allein genügt nicht, wenn wir den Bildungsauftrag von Kindertageseinrichtungen und Kindertagespflege ernst nehmen wollen“, sagt Susanne Viernickel. Nur wenn die pädagogische Qualität stimme, profitierten Kinder in ihrer sozialen, emotionalen und kognitiven Entwicklung. „Je schlechter der Personalschlüssel, umso höher ist das Risiko, dass Zuwendung und Bildungsanregung leiden und dass Kinder eben keine angemessene Förderung erfahren“, konstatiert Viernickel. Besonders verletzlich seien hier die unter dreijährigen Kinder.
Rahel Dreyer kritisiert die großen Betreuungsunterschiede zwischen den Bundesländern – vor allem bei den jüngeren Kindern. Sie müssten bundesweit den individuellen Bedürfnissen der Kinder angepasst werden, sagt die Hochschullehrerin: „Nur dann kann sichergestellt werden, dass das Wohlbefinden insbesondere der unter Dreijährigen nicht aus den Augen verloren wird und die, Krippen-Garantie‘ – wie es von der Politik formuliert wird – auch für sie erfüllt wird.“
Irene Dittrich mahnt zudem mehr Forschung zu konkreten Wirkungen pädagogischer Konzepte und Förderprogramme an: „Kein Medikament wird zugelassen, ohne dass es in zahlreichen Forschungsprojekten seine Wirkung belegt und die Nebenwirkungen so gut wie möglich ausgeschlossen wurden. Die lebenslangen Wirkungen pädagogischer Konzepte prüfen wir nicht.“

Nachzulesen ist der Aufruf mit einem Forderungskatalog an die Politik und mit der Liste aller Erstunterzeichnenden in der angehängten Datei.

Aufruf Qualitätsgesetz August 2017

Presserechtliche Verantwortung:
Prof. Dr. Rahel Dreyer
Alice Salomon Hochschule Berlin
Alice-Salomon-Platz 5
12627 Berlin
Tel.: +49 (0) 30 99245-418
Mobil: +49 (0) 176 24891718

Mail: dreyer(at)ash-berlin.eu

Pressemitteilung als pdf

Kindheitspädagoginnen und Kindheitspädagogen im Arbeitsfeld Kita: Eine Informationsbroschüre für Anstellungsträger

Liebe Mitglieder der BAG BEK,

sehr geehrte Damen und Herren,

vor 10 Jahren wurde in Deutschland mit der akademischen Ausbildung von Professionellen für die Arbeitsfelder der Bildung, Erziehung und Betreuung von Kindern begonnen. Heute bieten deutschlandweit über 100 Hochschulen und Universitäten ein Studium zur Kindheitspädagogin bzw. zum Kindheitspädagogen an und inzwischen sind etwa 4000 Absolventinnen und Absolventen in pädagogischen Arbeitsfeldern tätig. Dabei leistet diese neue Berufsgruppe einen wichtigen Beitrag zur Stärkung der Qualität in Kindertageseinrichtungen und zur konzeptionellen Weiterentwicklung der Angebote für Kinder und Familien in den vielfältigen Trägerstrukturen.

Mit der Broschüre "Kindheitspädagoginnen und Kindheitspädagogen im Arbeitsfeld Kita" möchten wir Anstellungsträgern wichtige Informationen zu den Qualifikationen und beruflichen Einsatzmöglichkeiten dieser neuen akademischen Berufsgruppe zukommen lassen. Die Broschüre wurde erstellt von Prof. Dr. Helga Schneider (KSFH München) in Kooperation mit einer Arbeitsgruppe der BAG-BEK, die aus Vertreterinnen und Vertretern von Trägern, Verbänden, Gewerkschaften und Wissenschaft zusammengesetzt war. Die Broschüre soll dazu beitragen, dass das spezifische Wissen und Können der Kindheitspädagoginnen und Kindheitspädagogen gezielt in Einrichtungen der Bildung, Betreuung und Erziehung von Kindern sowie für die Fachberatungs- und Fortbildungsstrukturen genutzt werden kann, im Sinne der bestmöglichen Begleitung und Förderung der Kinder sowie Unterstützung von Familien.

Die Broschüre finden Sie hier.

 

Mit den besten Grüßen

Ihr Vorstand der BAG BEK

Stellungnahme der BAG-BEK e.V. / AG Fachberatung zum Zwischenbericht "Frühkindliche Bildung weiterentwickeln und finanziell sichern"

Die AG Fachberatung der BAG-BEK e.V. hat zum Zwischenbericht (s.u.) eine Stellungnahme zur Einbindung der Fachberatung als 10. Handlungsfeld verfasst:

Stellungnahme der BAG-BEK e.V. / AG Fachberatung März 2017

Der Zwischenbericht "Frühkindliche Bildung weiterentwickeln und finanziell sichern" ist erschienen

Im November 2014 trafen sich die Minister*innen sowie Vertreter*innen von Bund, Ländern und Kommunen in Berlin, um über die Qualität in Kindertagesstätten zu diskutieren und über mögliche Standards zu beraten. Das Ergebnis war die Unterzeichnung eines  Communiqués, das auf die Entwicklung bundeseinheitlicher Standards zielt. Die einberufene Arbeitsgruppe hat nun ihren ersten Zwischenbericht vorgelegt: Zwischenbericht 2016 von Bund und Ländern und Erklärung der Bund-Länder-Konferenz "Frühe Bildung weiterentwickeln und finanziell sichern".